Samstag, 17. Dezember 2016

Blogparade: Weihnachten in meiner Kindheit



Was für eine wundervolle Blogparade von Nordhessenmami . Was für ein schöner Anlass, sich an die eigene Kindheit zu erinnern und zu bemerken, was für ein glückliches Kind man war.

Es gab in meiner Kindheit zur Weihnachtszeit ein paar Dinge, die wir jedes Jahr gemacht haben und die einfach dazu gehörten. Das meiste davon möchte ich auch an mein Kind weitergeben in der Hoffnung, dass er irgendwann genauso glücklich auf seine Kindheit zurückschaut. 


Adventskalender:
Meine Eltern haben mir jedes Jahr einen Adventskalender mit kleinen Überraschungen zusammengestellt. Jeden Tag war eine kleine Süßigkeit oder ein kleines Geschenk, wie ein Duschgel, haargummis oder ähnliches drin und jeden Morgen bin ich quasi aus dem Bett gesprungen, weil ich es nicht erwarten konnte, mein Türchen aufzumachen. 


Adventskranz:
Meine Mama hat unseren Adventskranz selbst gemacht. Manchmal dürfte ich die Farben aussuchen und war dann die ganze Adventszeit stolz darauf, dass die Optik meine Idee war. 

 


Heilige Barbara:
Einen Tag vor Nikolaus ist der Tag der heiligen Barbara. Bei uns wurde immer in der Nacht zu Barbara der geputzte Stiefel rausgestellt. Morgens waren dann Mandarinen, Nüsse und kleine Süßigkeiten darin. 


Nikolaus:
Am Abend nach Barbara wurde dann der Nikolausteller rausgestellt. Zusammen mit einem Brief an den Nikolaus, in dem ich mich bedanke und mit meiner Wegerklärung, wo er mich findet. Am Morgen darauf war meist ein Schokonikolaus und ein Buch drauf. Auch als ich später meine ersten Freunde mit nach Hause gebracht hab, mussten die einen Brief an den Nikolaus schreiben und haben ebenfalls eine Kleinigkeit bekommen. 


Weihnachtsbaum:
Ein paar Tage vor Weihnachten habe ich immer von meinem Papa ein paar Kinder-Arbeitshandschuhe bekommen und wir sind zusammen einen Weihnachtsbaum aussuchen gegangen. Wir haben den dann zusammen nach hause getragen, wobei ich eigentlixhbnur hinten am Baum dran ging und mein Papa doppelt so schwer schleppen musste. Am 23.12. habe wir ihn dann geschmückt. Klassisch in rot und Silber. 

 


Heiligabend:
Am heiligen Abend mussten meine Eltern immer arbeiten. In einem Altenheim. Ich bin immer mit dorthin. Wir haben den Tag musikalisch gestaltet, es hab Stollen und Kaffe e und abends ein Drei-Gänge-Menü für die Bewohner. Das Essen haben wir dann Abend mit nach Hause genommen und dort gegessen. Dann bin ich in mein Zimmer gegangen und habe ein Bild fürs Christkind gemalt. Und irgendwie hat das Christkind es immer geschafft, sich in der Zeit mit den Geschenken ins Wohnzimmer zu schleichen. Als das Glöckchen klingelte, war dann Bescherung. Den Rest des Abends wurden dann die Geschenke ausprobiert und bespielt. 


1. Weihnachtstag:
Am ersten Weihnachtstag traf sich immer die ganze Familie. Jedes Jahr bei einem anderen Teil der Familie. Dort gab es dann ein festliches Weihnachtsessen und dann Bescherung. Es war so toll, wenn man dann mit allen Cousinen und Cousins die verschiedenen Spielzeuge bespielen konnte, die Eltern saßen zusammen und haben erzählt. Es war alles so gemütlich und schön. Ich bin wahnsinnig glücklich, dasss sich diese Tradition bis heute hält. 

Und was erinnert ihr euch, wenn ihr an Weihnachten in eurer Kindheit denkt?

Habt's fein und bis bald!

1 Kommentar:

  1. Hallo Julia,
    ein schönes Beitrag. Bei uns hat auch immer das Glöckchen geklingelt, wenn das Christkind die Geschenke gebracht hat. :)
    Liebe Grüße,
    Alex

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