Dienstag, 21. Februar 2017

Blogparade: Stell dir vor, du hast spontan Freizeit: Was machst du als Erstes?

Kids and Cats ruft zur Blogparade auf und das kleine Mädchen ist dabei. Bei dieser Blogparade geht es um eine Situation die für mich so selten und so treffend ist, dass ich Bücher darüber schreiben könnte.




Du hast spontan kinderfrei: Was tust du?

Bei uns kommt es nur selten vor, dass wir kinderfrei haben. Wir wohnen 500km von unserer Familie weg und einen Babysitter haben wir nur, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt. Ansonsten sind wir immer bei unserem Kind. Wenn wir in Köln bei unserer Familie sind, haben wir so viel um die Ohren, dass wir normalerweise keine Zeit haben, etwas ohne Leon zu unternehmen. Außerdem ist ja dann immer noch Leons Halbschwester da, mit der wir Zeit verbringen wollen. 

Wenn wir doch mal kinderfrei haben

Alle paar Wochen (ok, eher Monate) kommt es dann doch mal vor, dass Leon einen Tag bei seiner Patentante oder bei Opa und Oma verbringt. Auf diesen Tag freue ich mich schon Wochen im Vorraus. Ich liebe mein Kind und genieße jede Sekunde, die ich mit ihm verbringen kann. Und trotzdem bin ich eben mehr als Mama. Ich bin auch Ich. Ich brauche auch mal Zeit für mich. 

Was ich mir vornehme

- Sauna und Schwimmbad
- Shopping
- Essen gehen mit meinem Mann
- Langes Bad inklusive Gesichtsmaske, Haare Färben etc. 
- Maniküre / Pediküre



Was ich tatsächlich tue

- Gar nichts
- Gar nichts 
- Gar nichts

In 90% der Fälle nehme ich mir tausend Dinge vor und mache dann doch nichts. Wenn Leon weg ist, setze ich mich meist erstmal hin und genieße einfach die Ruhe. Ich genieße es, mal kurze Zeit nicht verpflichtet zu sein, aufzuspringen, wenn etwas ist und Sorge zu tragen, dass nichts passiert. Aus den paar Minuten, die ich mich hinsetzen will, werden dann meist ein paar Stunden. Ich stehe maximal auf, um mir irgendetwas ungesundes zu essen und zu trinken zu holen, das ich ausnahmsweise mal nicht teilen oder heimlich essen muss, oder um mir mein Tablet zu holen, um einen Serienmarathon zu starten.



Wenn Leon dann zurückkommt, bin ich meistens zwar etwas frustriert, dass ich mal wieder nichts von dem gemacht habe, was ich geplant hatte, aber auch super entspannt, weil Nichtstun doch irgendwie die coolste Sache der Welt ist. Vor allem aber bin ich überglücklich, dass mein Kind wieder zuhause ist und wir Zeit miteinander verbringen können. 

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