Sonntag, 1. Januar 2017

Gastbeitrag: Planschbecken im Winter

Alena Hoder erzählt uns heute mal ein paar wissenswerte Dinge rund ums Planschbecken. Und warum so ein Beitrag auch im Winter Sinn macht? Lest selbst:






Planschbecken im Winter


Gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen deines Nachwuchses im Sommer das ausgiebige Baden im Freien? Dann kommst du um die Anschaffung eines Planschbeckens nicht herum. Die Kleinen können darin ausgiebig herumtollen und sich auspowern, ohne dass du dir Sorgen um sie machen musst. Natürlich sollten sie dabei dennoch beaufsichtigt werden, das ist selbstverständlich. Der Vorteil eines solchen Kinderpools besteht darin, dass du ihn auf deinem Grundstück aufstellen kannst, wo du die Kinder im Blick hast. Kinderplanschbecken werden in den unterschiedlichsten Formen, Farben, Größen und mit diversem Zubehör angeboten, zum Beispiel auch hier.

Pflegeleichte Materialien erleichtern die Reinigung


Während Teiche, Seen und Meere die Gefahr bergen, dass Kinder sich beim Baden mit Keimen infizieren und eventuell krank werden können, besteht dieses Risiko im Kinderplanschbecken kaum. Schließlich liegt es an dir, es ausschließlich mit sauberem Wasser zu befüllen und es nach der Benutzung gründlich zu reinigen. Das Material besteht aus Folie beziehungsweise Kunststoff, der sich nach dem Ablassen des Wassers einfach abwischen lässt. Ein scharfes Reinigungsmittel solltest du aber nicht benutzen, um das Material nicht zu sehr anzugreifen. Doch die gelegentliche Verwendung eines milden Spülmittels oder eines Desinfektionsmittels ist erlaubt. Du kannst auch ökologische Alternativen wählen, um eventuelle Keime im Planschbecken abzutöten. Beispielsweise gibst du auf einen Liter Wasser drei bis fünf Tropfen Lavendelöl beziehungsweise einen Spritzer Essig-Essenz. Anschließend spülst du noch einmal mit klarem Wasser nach.


Das Zubehör bewusst auswählen


Kinderplanschbecken werden mit dem unterschiedlichsten Zubehör angeboten. Ein Dach zum Beispiel ist ein nützliches Accessoire, weil es dein Kind bei längerem Aufenthalt im Wasser vor zu starker Sonneneinstrahlung schützt. Eine Rutsche empfiehlt sich lediglich bei Kinderpools mit einem höheren Rand, um Verletzungen zu vermeiden. Anstelle einer Sprühpistole kann dein Kind eine Blumenspritze oder eine Kunststoff-Flasche verwenden, wobei diese lebensmittelecht sein sollten. Auf die Handpumpe solltest du beim Kauf des Kinderplanschbeckens ebenfalls nicht verzichten. Sie erleichtert das Aufpumpen und spart zusätzlich enorm Zeit. Außerdem kann es auch ziemlich anstrengend werden, wenn das Planschbecken mehrere Ringe besitzt, die mit Luft befüllt werden müssen. Einige Luftpumpen können sogar so eingesetzt werden, dass sie die Luft bei Bedarf aus dem Becken absaugen, beispielsweise wenn du es verstauen möchtest. Ohne einer solchen Pumpe ist es sonst meist unmöglich, das Planschbecken wieder in den ursprünglichen Karton zu bekommen.


Wohin eigentlich im Winter mit dem Planschbecken?


An dieser Stelle stellt sich die Frage, wo du das Planschbecken im Winter überhaupt aufbewahrst. Natürlich kannst du es zusammenfalten und in eine Kommode oder einen Schrank legen. Doch dabei geht viel Platz verloren und schade wäre es um das Planschbecken auch, denn die meisten Kinder lieben es so sehr, dass es am liebsten gar nicht mehr abgebaut werden soll. Das gute ist aber, dass sich ein Planschbecken auch im Winter gut nutzen lässt. 


Planschbecken im Winter als Bettchen oder Spiel-Bude verwenden



Sieh dich im Zimmer deines Kindes am besten einmal um. Wahrscheinlich entdeckst du eine Ecke, in der es sich bequem aufstellen lässt. Dort kann es individuell genutzt werden, zum Beispiel zum Mittagsschlaf. Viele Eltern werden das Problem kennen, dass es ab und an einmal ein mehr oder weniger großes Theater sein kann, die lieben Kleinen zum Mittagsschlaf zu bewegen. Schließlich gibt es viel zu viele andere Dinge, zum Beispiel den Besuch der Eltern oder die eigenen Spielsachen, welche einfach wichtiger sind als ein kleines Schläfchen. Wenn du ein Planschbecken im Kinderzimmer aufstellst, kann sich das möglicherweise aber schnell ändern. Vielleicht freut sich dein Kind fortan riesig auf den Mittagsschlaf, weil es ihn mit einer kuscheligen Decke im Pool verbringen darf. Das ist natürlich etwas ganz besonderes, ein langweiliges Bettchen hat schließlich jedes Kind zuhause. Nicht so aber einen extravaganten Pool, welcher zum Bett umfunktioniert wurde. Hat der Kinderpool dazu noch ein Dach, lässt sich mit Decken und Tüchern eine gemütliche Bude daraus bauen, die besonders kuschelig ist und zum Mittagsschlaf regelrecht einlädt. Natürlich lässt es sich in einer solchen Bude auch wunderbar spielen, wenn vielleicht die Nachbarskinder einmal zu Besuch sind. Sicher wird dein Kind seine neue Errungenschaft stolz präsentieren wollen.

Der Kinderpool wird zum Bällebad


Auch zur aktiven Freizeitgestaltung bietet sich das Kinderplanschbecken im Winter an. Mit Wasser möchtest du das Kind wahrscheinlich nicht im Kinderzimmer spritzen lassen, doch ein "Bad" in bunten Kunststoffbällen kann genauso spaßig sein. Dass Kinder Bällebäder regelrecht lieben, zeigt sich schließlich immer wieder in Einkaufszentren oder auf Indoor-Spielplätzen für Kinder, welche ein solches Bällebad zum Inventar zählen. Die meisten Kinder sind regelrecht vernarrt in die bunte Bälle-Flut und können gar nicht genug davon bekommen. Warum also nicht dem eigenen Kind diesen Spaß auch zuhause gönnen? Einfach das Planschbecken mit bunten Kunststoffbällen füllen und schon kann das Toben losgehen.

Falls du nicht ausreichend Bälle hast, kannst du dir Alternativen überlegen. Wie wäre es beispielsweise mit Schaumstoffflocken? Diese sind oft in Kartons als Füllmaterial enthalten, wenn du etwas im Internet bestellst. Statt sie einfach unbedacht wegzuschmeißen kannst du sie einfach aufheben und sammeln und ein wunderbares „Alternativ-Bällebad“ damit füllen.
Der Kreativität sind somit bei der „Zweckentfremdung“ eines Planschbeckens kaum Grenzen gesetzt.










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