Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension: Lamantin - Aufbruch ins Ungewisse


Heute stelle ich euch das Buch "Lamantin - Aufbruch ins Ungewisse" von Markus J. Beyer vor. Ich habe es freundlicherweise vom Familia-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Es erzählt eine Geschichte von Freundschaft, Respekt vor Mensch und Tier und großen Abenteuern.


Daten

Titel: Lamantin - Reise ins Ungewisse
Autor: Markus J. Beyer
Verlag: familia
ISBN: 978-3-943987-78-2
Seiten: 248
Preis: 12,95€
Genre: Jugendroman

Klappentext

Der zwölfjährige Thilo ist ein lebhafter und wissbegieriger Junge. Selbst der Rollstuhl, der seit einem schweren Unfall sein Leben beherrscht, kann daran nichts ändern. Thilo träumt davon, ein großer Entdecker zu werden. Seine größte Entdeckung macht er allerdings in einem Naturalienkabinett. Dort bezaubert ihn ein seltsames Wesen mit seinem plätschernden Gesang. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Bindung und Thilo tauft das Meermädchen auf den Namen Undine. Doch auch eine tiefe Traurigkeit nimmt in Undines Nähe von Thilo Besitz. Schnell ist klar – das Meerwesen wird sterben, wenn es nicht bald zurück ins Meer gelangt. Zusammen mit dem technikbegeisterten Paul schmiedet Thilo einen waghalsigen Plan, der Undines Leben retten soll. Doch die beiden sind nicht die Einzigen, die Interesse an dem wundersamen Meerwesen zeigen.


Gesamteindruck

Nach dem Titel zu urteilen, dachte ich es wäre ein neuer Fantasy-Roman vom Familia-Verlag, nach einigen Seiten wurde mir aber bewusst, dass es sich bei Lamantinen aber um eine mystische Tierart handelt. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und dreht sich um einen 12-jährigen Jungen, der im Rollstuhl sitzt und dieses Tierwesen retten will, in dem er es zusammen mit seinem Freund zurück zum Meer bringt. Auf ihrer Reise erleben sie viele Abenteuer und müssen sich gegen einige Widersacher durchsetzen. Die Geschichte verläuft dabei sehr vorhersehbar, es gib viele Wechsel zwischen erfolgreichen Passagen und Schwierigkeiten, die sich den Hauptfiguren in den Weg stellen. Leider finde ich das Buch ungeeignet für Kinder und Jugendliche. Die Sprache ist eher gestelzt und es finden sich viele Worte, die jungen Menschen nicht zwingend ein Begriff sind, so wie Naturalienkabinett, Rotunde oder Kurator. Meiner Meinung nach ist es eher geeignet für Erwachsene, die nicht zu schwierigen Content bevorzugen und trotzdem nicht auf spannende Geschichten verzichten wollen.

Wer Interesse hat, kann das Buch hier direkt beim Verlag finden.

Habt's fein und bis bald!

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