Samstag, 6. Mai 2017

Schatz, ich bin jetzt Blogger

"Hallo ich heiße Julia und ich blogge jetzt"
Ungefähr so hat mein Mann sich das vorgestellt, als ich ihm erzählt habe, dass ich nun einen Onlineblog habe. Aber das war gar nicht der Beginn meiner Blogging-Geschichte. Heute erzähle ich euch, wie ich zum Bloggen gekommen bin, wie mein Umfeld darauf reagiert und wie ich das Bloggen und den Alltag unter einen Hut bekomme.



Die Idee zum Bloggen

In meinem Kopf schwirrte schön länger diese Idee. Nicht konkret die eines Onlineblogs, sondern viel eher der Wunsch danach, Texte zu verfassen und mich mit anderen Leuten darüber auszutauschen. Ich habe das eine Zeit lang über Instagram versucht, aber irgendwie war das nicht das richtige Medium für mich. Im Herbst 2016 bin ich dann ganz spontan mit meinem eigenen Blog gestartet. ich wollte einfach mal ins kalte Wasser springen und mit jedem Artikel, den ich schrieb, sprudelten nur so die Ideen für weitere Beiträge. Da ich noch in der Elternzeit war, hatte ich auch relativ viel Zeit, mich dem zu widmen.

Mein Geheimnis

Die ersten Wochen habe ich niemandem von meinem Blog erzählt. Ich wollte erstmal wissen, wo mich das Ganze hinführt, ob das was für mich ist und ob es überhaupt Menschen gibt, die das lesen wollen, was ich schreibe. Mein Mann wusste zwar, dass ich an einem neuen Projekt arbeite, akzeptierte aber auch, dass ich das vorerst noch für mich behalten wollte. Es war vorerst mein Baby, ich arbeitete mich langsam ein, fand heraus, was das Bloggen bedeutet, nämlich viel mehr als nur Texte online stellen. Es ist ein richtiges Business, das mir wahnsinnig viel Spaß macht.

Familie einweihen

Als ich wusste, dass der Onlineblog genau das ist, was richtig für mich ist, erzählte ich meinem Mann davon. Der war relativ unbeeindruckt, lies mich aber machen, solange wir finanziell und zeitlich dadurch keinen Nachteil hätten. Pragmatisch, wie Männer eben sind. Dem Rest meiner Familie erzählte ich erstmal nicht viel. Meine Eltern verstehen sowieso nicht so viel von der Internetwelt. Die wussten hauptsächlich, dass ich über meine Internetseite Bücher rezensiere und einige Texte veröffentliche.

Bloggen in den Alltag integrieren

In der Elternzeit war es relativ einfach mit dem Bloggen. Leon ging halbtags in den Kindergarten und diese Zeit nutze ich fürs Schreiben, Fotos Machen und Organisieren. Auch abends schrieb ich gerne. Im Fernseher läuft ja sowieso nichts gescheites. Seit ich wieder arbeiten gehe, habe ich natürlich nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen wie früher, aber mit ein bisschen Organisation ist das durchaus möglich. Das Schreiben ist für mich eben auch Hobby. Ich kann dabei abschalten. Es ist mein Ausgleich nach einem langen Arbeitstag.


Also ja, ich bin jetzt Blogger. Ich werde sehen, wo mich das hinführt. Ich hoffe vor allem, dass ich mich weiter etablieren kann, dass es viele Leute gibt, die gerne lesen, was ich schreibe, und das ich mich mehr vernetzen kann.

Blogparade




Jetzt seid ihr dran. Ich starte eine neue Blogparade mit dem Titel "(Schatz,) Ich bin jetzt Blogger".
Erzählt die Geschichte, wie ihr zum Bloggen gekommen seid, wie ihr das Bloggen im Alltag umsetzt (Vielleicht bloggt ihr sogar hauptberuflich?) und wie euer Umfeld auf das Bloggen reagiert.

Bitte beachtet:
  • Verlinkt bitte meinen Artikel in eurem Blogpost
  • Wer möchte kann den Banner zur Blogparade gerne in seinen Artikel einbinden
  • Die Blogparade geht bis zum 09.07.2017
  • Falls ihr keinen Blog habt, schickt mir gerne euren Artikel, dann veröffentliche ich ihn hier
  • Am Ende wird es noch eine Zusammenfassung der Blogparade auf meinem Blog geben.

Und nun, erzählt mir eure Geschichten.

Habt's fein und bis bald!


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