Dienstag, 17. Januar 2017

Unsere Hochzeit Teil 2: Trauung und Feier


Nachdem ich euch hier bereits von unserer standesamtlichen Trauung und den Vorbereitungen der kirchlichen Trauung erzählt habe, gibt es heute endlich den zweiten Teil, in dem es um Kirche und Feier geht.

Wir fuhren zur Kirche. Schon eine kleine Herausforderung mit dem Kleid, in ein Auto zu kommen. Die Fahrt dauerte nur 2 Minuten. Dann war es soweit. Gleich würde ich in die Kirche gehen und den wichtigsten Mann meines Lebens tatsächlich heiraten.





Mein Papa und ich standen am Eingang der Kirche. Ich weiß gar nicht, wer nervöser war. Dann ging die Musik los. Ein Bläser-Quintett spielte Canon in D und wir schritten durch den Mittelgang. Vorne stand mein Mann. In einem perfekten dunkelbraunen Anug. Ja, genauso hatte ich mir das immer vorgestellt. 

Dann ging die Messe los. Der Pfarrer war ein Freund der Familie. Er hatte schon meine Eltern getraut und mich getauft. Es war mir wichtig, von ihm getraut zu werden. Leider war er inzwischen über 80 Jahre alt und etwas vergesslich. So passierte es, dass er bei der eigentlichen Trauung eine Seite überblätterte. Entsprechend fehlten ein paar Fragen und auch der Hochzeitskuss fiel aus. Aber egal, es gilt trotzdem. Und für meinen Mann war es sogar gut. Er verträgt Kirchen nicht so gut. Ihm wird da immer schlecht und schwindelig. Umso besser, dass das ganze etwas schneller ging. Nach der Kommunion sang meine Mutter das "Ave Maria". Es war so ergreifend. So wunderschön. 

 

Nach der Messe ließen wir uns vor der Kirche mit Konfetti begrüßen, schnitten das traditionelle Herz aus einem Bettlaken aus (ich gewann natürlich) und machten noch Gruppenfotos. 

Dann ging es zur Location ins Hotel. Die Feier konnte beginnen. Es gab einen Sektempfang und danach verschwanden wir nochmal für die Hochzeitsbilder. Für diese Zeit hatten wir einen Zauberer engagiert, um die Gäste etwas bei Laune zu halten.






Als wir zurück kamen, wurde ein Spiel gespielt und dann gab es schon Essen. Wir hatten uns für ein Buffet entschieden, mit allen Dingen, die wir auf anderen Feiern immer gerne aßen. Dann folgten die klassischen Teile. Hochzeitstorte (meine Hand lag oben), Hochzeitstanz (lieber gekonnt hin und her schunkeln, statt schlecht Walzer tanzen), Brautstraußwurf (Die Tochter meines Mannes hat gegangen und Strumpfband-Eroberung. 

 

Dann wurde die Tanzfläche eröffnet und somit der offizielle Teil der Feier beendet. Wir tanzten, redeten und feierten bis morgens um 5. Es war einfach perfekt

Jahrelang hatte ich diesen Tag geplant und es hat sich wirklich gelohnt. Meine Hochzeit war genauso, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Nein, vielleicht sogar ein kleines bisschen besser. 

1 Kommentar:

  1. Oh das klingt wirklich sehr schön, und eine wirklich hübsche Braut :) lg

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