Dienstag, 6. Juni 2017

#Dankbar: Heute wird mal nicht gejammert

Unter dem #Dankbar starte ich heute eine neue Reihe auf dem Blog. Statt immer nur zu jammern, wie anstrengend, schlimm, oder blöd alles ist - und das kann ich wirklich gut - versuche ich inzwischen, mich immer wieder auf die positiven Dinge zu fokussieren.  Ich finde es völlig ok, sich auch zu beschweren. Mein Medium dafür ist unter anderem dieser Blog, aber das soll eben nicht bedeuten, dass alles schlecht ist. Im Gegenteil, ich brauche einfach nur ein Ventil für die nicht so tollen Sachen. Doch nun sollen eben auch die guten Dinge nicht zu kurz kommen. Heute gibt es dafür erstmal einen Rundumschlag in Sachen Dankbarkeit. Demnächst versuche ich dann, auf einige Dinge, für die ich besonders dankbar bin in meinem Leben, etwas genauer einzugehen. Let's do this.



Ich habe genug zu essen

Das ist eigentlich untertrieben. Ich habe nicht nur genug zu essen. Ich kann das essen, worauf ich Lust habe, in Mengen, die so groß sind, wie ich das will. Das ist Luxus und das ist mir bewusst. Ich genieße das. Ich finde es toll, zu McDonals fahren zu können, wenn mir danach ist, oder das Biobrot vom Bäcker meines Vertrauens essen zu können, auch wenn es 2 Euro mehr kostet, als das Brot vom Discounter.

Ich habe ein Dach überm Kopf

Wir haben eine Wohnung, in der mehr als genug Platz ist für uns Drei. Sogar, wenn Leons Schwester da ist, haben wir genug Platz, um uns aus dem Weg zu gehen, wenn wir unsere Ruhe wollen. Wir haben es warm und gemütlich und wohnen in einer tollen Gegend, um ein Kind aufzuziehen. Natur direkt vor der Tür.

Ein gesundes Kind

Vor Kurzem habe ich auf einem anderen Blog von einer Familie gelesen, die gerade herausgefunden hat, dass ihr Kind schwer krank ist. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es für Eltern ist, ihr Kind leiden zu sehen, machtlos zu sein. Ich bin so unendlich dankbar, dass Leon ein gesundes, munteres Kind ist.



Eine große Familie

Meine Familie ist ein bunter Haufen. Wir sind immer füreinander da. Es ist wie der sichere Hafen, ein Back-Up, etwas, auf das man sich immer verlassen kann. Und obwohl wir 500 km weit von unserer Heimat weg wohnen, sind wir eng verbunden. Das ist toll.

Mein Ehepartner

Ich bin wahnsinnig gerne verheiratet. Jemanden zu haben, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen möchte. Jemand, der da ist, in guten und schlechten Zeiten. Jemand, der einem den Rücken frei hält. Jemand, für den man alles tun würde. Das ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.



Der Job

Mit meinem Referendariat habe ich einen sicheren Job und auch danach habe ich sehr gute Jobchancen, denn hier unten im Schwarzwald herrscht Lehrermangel. Ich gehe auf in meinem Job. Ich liebe es, mit den Kindern zu arbeiten, zu sehen, wie sie lernen, verstehen, wissbegierig sind. 


Eine stabile finanzielle Situation

Uns geht es finanziell gut. Wir können uns Urlaube und Luxusgüter leisten. Wir müssen für so etwas zwar durchaus sparen, aber wir müssen grundsätzlich auf nichts verzichten. Ich bin froh, dass ich nun endlich wieder was zu unserem Einkommen beitragen kann. Für meinen Mann war es zwar immer selbstverständlich, für die Familie zu sorgen, aber es fühlt sich einfach gut an, seinen Beitrag dazu zu leisten.

Ich habe Hobbys, die mir Spaß machen

Mit dem Bloggen habe ich einen Weg gefunden, meiner Kreativität, meiner Lust zu Schreiben und meinen Ideen einen Raum zu geben. Umso mehr freue ich mich, dass das, was ich hier produzieren, auch angenommen wird. 




Das sind doch einige Dinge, für die ich dankbar sein kann und dankbar bin. Ich habe hier alles nur kurz angerissen. Auf gewisse Dinge komme ich in den nächsten Wochen immer mal zurück. Mir helfen solche Lisen, zu begreifen, wie gut es mir eigentlich geht und allein für diese Einsicht, lohnt es sich, so etwas von Zeit zu Zeit mal niederzuschreiben.

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