Donnerstag, 6. April 2017

DIY Hausbett - Anleitung

Diesen Herbst haben wir für Leon ein neues Bett gebaut. Ursprünglich wollte ich ihn schon vom Gitterbett in ein normales Bett umziehen lassen, doch nach dem Umbau haben wir festgestellt, dass er das Gitter und die Begrenzung beim Schlafen noch braucht, deshalb stand erstmal das Gitterbett im Rahmen des großen Betts. Seit Anfang Februar schläft Leon aber nun im Große-Jungs-Bett und es klappt hervorragend.



Ich hatte mich schon längst in ein Hausbett verliebt, Eins, das so richtig aussieht wie ein Haus. Mit Dach und Gartenzaun, mit Wiese drum herum und mit Blumenkästen. Leider habe ich nirgendwo ein passendes gefunden und wollte erst ein komplett eigenes bauen. Dann fand ich aber das Bett KURA von Ikea, das den perfekte Rahmen bildete. Ich Sparfuchs habe dann ein gebrauchtes KURA-Bett im Internet gefunden und für 70 Euro gekauft. Es hatte zwar durchaus schon Gebrauchsspuren, da ich es aber komplett lackieren wollte, war das kein Problem.


Zuhause habe ich es erstmal probehalber ausgebaut, um zu sehen, welche Latten ich wo anbringe und wie viel zusätzliches Material ich noch kaufen muss. Es passte perfekt. Ich konnte an der Seite eine Latte weglassen, die ich als Dachbalken nutzen konnte. Die Querlatten an der Kopfseite des Bettes könnte ich für die Dachschrägen benutzen. Die habe ich mir im Baumarkt einfach auf die richtige Länge zurecht sägen lassen. Kann man natürlich auch zuhause sägen, aber so war ich sicher, dass es auch exakt ist.

Dann habe ich alle Einzelteile mit weißem Acryllack lackiert. Es brauchte insgesamt drei Schichten Farbe bis alle Spuren der Vorbesitzer überstrichen waren. Das Ganze habe ich dann erst nochmal 2 Wochen im Keller deponiert, damit es nicht mehr nach Lack riecht, wenn es dann im Kinderzimmer steht.

Beim Aufbau hat mir mein Papa geholfen. Ich liebe es, solche Projekte zusammen mit meinem Papa anzugehen, denn er hilft mir so viel, wie es nötig ist, aber ermutigt mich vor allem, so viel wie möglich selbst zu machen.
Wir haben also den Bettrahmen so aufgebaut, wie es auch für das KURA-Bett vorgesehen ist. Dann kam das Dach oben drauf, das wir mit Schrauben aus dem Baumarkt fixiert haben.
Anschließend haben wir unbehandelte Zaunlatten aus dem Baumarkt zugesägt und ebenfalls lackiert. Eigentlich wollte ich die Zaunlatten näher aneinander haben als es nun ist, aber dann hatte ich Angst, dass Leon mit dem Kopf dazwischen stecken bleibt. Also ging Sicherheit vor und die Latten weiter auseinander. Der Aufbau hat uns ingesamt einen Nachmittag gekostet, also durchaus vertretbar.

Das Lattenrost steht auf Keilen auf dem Boden, sodass ein kleiner Raum darunter bleibt, um die Belüftung der Matratze zu gewährleisten. Ich habe mich übrigens mit Absicht direkt für ein 90*200cm-Bett entschieden, da ich keine Lust habe in 2-3 Jahren schon wieder ein komplett neues Bett zu kaufen.


So wie auf diesem Bild stand es dann erstmal ein paar Monate bis Leon soweit war, ohne Gitterstäbe schlafen zu können. Dann haben wir es weiter umgebaut.

Den Teppich habe ich günstig über Amazon gekauft und die Blumenkästen aus dem Baumarkt. Darin stehen Kunstblumen. Ursprünglich wollte ich auch noch ein Dach aus Stoff, aber da sammelt sich so viel Staub und es ist so schwer zu reinigen, dass ich den Gedanken erstmal verworfen haben





Was sagt ihr, gefällts euch?

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