Montag, 20. Februar 2017

Städtereise: Sightseeing in Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. 
Ja, als Deutscher muss man mal in der Hauptstadt gewesen sein. Wir sind im Winter 2014 dort gewesen als erste Station auf einem Trip, der uns danach noch nach München geführt hat.


Wie fast immer sind wir mit der Bahn angereist. Die Fahrt war bequem und problemlos. So gefällt mir das. Es war schweinekalt, als wir in Berlin ankamen. Das war problematisch, denn als ich auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel das Handy zur Navigation benutze, ging es wegen der Kälte aus und wir waren ziemlich orientierungslos, haben es aber dann glücklicherweise noch gefunden. Wir haben im A&O Hotel/Hostel geschlafen. Eine Art Jugendherberge, die aber auch Hotelzimmer hat, in denen wir geschlafen haben. Gruppenschlafräume sind nix für mich. Das Hotel ist nicht luxuriös, man darf nicht viel erwarten. Aber man kann dort schlafen und frühstücken und das für wenig Geld. Mehr wollten wir nicht.

Für uns ist es fast schon Tradition, dass wir bei einer Städtereise zuerst eine Rundfahrt mit einem Touristenbus machen. So verschaffen wir uns einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die wir nachher nochmal genauer sehen wollen. Auf diesem Trip haben wir die Rundfahrt sogar zweimal gemacht. Einfach, weil es so so kalt war, dass wir uns im Bus gut aufwärmen konnten.


Brandenburger Tor:

Vom Brandenburger Tor haben wir eigentlich gar nichts gesehen. Da wir wenige Tage vor Silvester in Berlin waren, war rund um das Brandenburger Tor schon alles abgesperrt für die große Silvestersause. Aber auch von Weitem war es toll anzusehen, nur hatte ich es mir immer viel größer vorgestellt.




Siegessäule:

Die Siegessäule fand ich besonders imposant. Sie ist wirklich riesig und wir hatten tolles sonniges Wetter, als wir dort waren, sodass die goldene Figur von der Sonne angestrahlt wurde und wirklich pompös aussah. Mein Mann wollte auch hoch gehen, aber als Schwangere im 6. Monat waren mir das wirklich zu viele Stufen. Nicht dass ich oben auf der Plattform plötzlich Wehen bekomme. Also sind wir unten geblieben. Eindrucksvoll war es trotzdem.



Reichstag:

Vom Bahnhof aus kommt man direkt zur Fuß in 2 Minuten zum Reichstag. Wir haben keine Führung gemacht, weil wir keine im Vorhinein gebucht hatten und an den tagen selbst dann schon alles ausgebucht war. Aber es war mal interessant, wo all die wichtigen Entscheidungen, die unser Land politisch beeinflussen, so gefällt werden. Kaum zu glauben, dass das mit das wichtigste Gebäude des Landes ist. 


Holocaust-Mahnmal:

Auch solche weniger schönen Erinnerung gehören zu einem Besuch in Berlin. Neben dem Holocaust-Mahnmal, natürlich auch die Berliner Mauer. In Deutschland ist in der Vergangenheit viel Schlimmes geschehen, dass wir uns gar nicht vorstellen können. Umso wichtiger finde ich es, den Opfern Respekt zu zollen und solche Mahnmale zu besuchen. Und die Schlichtheit, das Grau in Grau lassen einen wirklich gut in sich kehren und der Opfer zu gedenken. Etwas schönes haben wir dort aber auch erlebt. Inmitten der Betonblöcke haben wir uns auf den Namen unseres Sohnes geeinigt. Leon sollte er heißen. Daran werden wir uns wohl immer erinnern.


Mein Fazit: 

Berlin ist wichtig und Berlin hat viel Sehenswertes. Wir waren natürlich auch noch an berühmten Orten wie Schloss Bellevue, Fernsehturm oder KaDeWe. All das sollte man als Deutscher in seinem Leben auf jeden Fall mal gesehen haben, für mich gibt es aber in Deutschland durchaus tollere Städte. Vielleicht, weil ich mehr auf das offensichtlich historische, wirklich Alte stehe.


Hat's fein und bis bald!

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