Freitag, 10. März 2017

Das Elternbett als Familientreffpunkt

Letzten Monat habe ich euch erzählt, warum ich nicht möchte, dass mein Kind in meinem Bett schläft. Inzwischen hat sich da auch einiges geändert, aber das ist heute gar nicht Thema. Heute möchte ich euch viel eher erzählen, warum unser Bett ein Treffpunkt für die ganze Familie ist.




Bitte beachtet: Produkte, die ich in diesem Artikel zeige, wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Typischer Sonntagmorgen

Es ist 6:30 Uhr. Ich höre Leon in seinem Zimmer rufen "Mamaaaaa". Ich gehe rüber, er reibt sich noch verschlafen die Augen, nimmt seinem Kuschelbär und hebt die Arme hoch, damit ich ihn aus seinem Gitterbett hole. Ich nehme ihn mit in unser Ehebett und mache die Schlafzimmertür hinter mir zu. Zum einen, damit Leons Schwester in ihrem Zimmer nicht wach wird, zum anderen, damit Leon nicht direkt in der ganzen Wohnung rumrennt. Leon ist aber sowieso noch viel zu verschlafen, um rumzurennen. Ich lege ihn in die Mitte des Bettes und er kuschelt sich direkt an Papa. Mit Daumen im Mund und Kuschelbär im Arm wird erst noch einmal eine Runde gedöst. Gegen 7.00 Uhr geht die Schlafzimmertüre auf und Leons Schwester kommt rein. Auch für sie ist zwischen uns noch Platz und sie klettert ins Bett. "Was gibts heute zum Frühstück?" ist die wichtigste Frage des Morgens. Wir können uns nicht einigen, also gibt es sowohl Brötchen als auch Müsli und Obstsalat. So mag ich den Sonntagmorgen. Wir planen, was wir heute unternehmen wollen. Zoo oder Schwimmbad? Nein, lieber Indoorspielplatz. Und irgendwann stehen wir dann auf, um gemeinsam in den Tag zu starten.


Vertrauen und Gelassenheit

Ich mag das Zusammensein morgens bei uns im Bett. Unter der Woche sind es die 5 Minuten, die Leon und ich uns gönnen, bevor der Alltagsstress losgeht. Es sind 5 Minuten, in denen ich meinem Sohn ganz nah sein kann, was bei dem aufgeweckten Wirbelwind sonst wirklich schwierig ist. Am Wochenende ist es toll, alle in Ruhe versammelt zu haben. Niemand hat es eilig, alle genießen einfach nur die Ruhe und Entspannung, auch wenn man mal den Fuß des kleinen Bruders in der Nase oder Papas kalten Fuß am eigenen Bein hat. Es ist eben eine ganz andere Atmosphäre als am Esstisch oder zusammen auf dem Sofa. Dort genießen wir auch die Zeit zusammen, aber das Bett ist eben nochmal eine Ecke intimer und gibt uns die Möglichkeit, ganz vertraut zu sein.


Wichtige Absprachen

Ja, auch die Terminpläne können morgens im Bett abgestimmt werden. "Wir sind morgen Nachmittag bei Oma zum Kaffee eingeladen" oder "Papa, wann gehen wir denn Shoppen?" lassen sich auch wirklich besser rüberbringen, wenn man noch in Ruhe in den Tag startet und nicht schon im Alltagsstress versunken ist. Wir besprechen gemeinsam, was wir unternehmen wollen, welche Erledigungen anstehen und was wir getrost auch auf übermorgen verschieben können. Alle sind dabei, alle können mitentscheiden und alle teilen mit, was wichtig ist.

Routinen und Rituale

Ich finde es wichtig, dass es gerade morgens und abends Routinen gibt. So wissen die Kinder ganz genau, dass der Tag nun beginnt oder eben zu Ende geht. Er weiß, dass er morgens nochmal kurz entspannen kann, bevor es ans Anziehen, Zähneputzen oder Frühstücken geht. Leons Schwester kann sich darauf verlassen, dass sie morgens nach dem Aufstehen ihre Kuschelzeit mit Papa hat,, den sie ja doch selten sieht und die beide dann umso mehr genießen. Ja, das Elternbett bietet uns die Möglichkeit unseren Tag zu strukturieren.

Wir machen es uns schön


Damit es so richtig schön ist in unserem Schlafzimmer, haben wir es vor Kurzem noch etwas verschönert und zwar mit einem Wandtattoo von  Wandkings. Ich habe mir das Motto "Blesse this home with Love and Laughter" ausgesucht. Denn Genau darum geht es bei uns und vor allem natürlich bei unseren Kuschelstunden im Elternbett. Liebe und Lachen. Einfach glücklich sein.


Das Wandtattoo haben wir natürlich auch gemeinsam aufgehangen. Es war ganz einfach, nur Leons tatkräftige Mithilfe hat es ein bisschen kompliziert gemacht, weil er immer an den Folien ziehen wollte, aber auch das haben wir in den Griff gekriegt. Und was sagt ihr, sieht doch gemütlich aus, oder?





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