Sonntag, 12. März 2017

Rezension: Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?

Kommt es in einer Beziehung eigentlich zwingend zu Problemen, sobald man Kinder hat? Ist es immer so, dass der eine neidisch auf das ist, was der andere macht, sei es arbeiten oder zuhause Haushalt und Kindererziehung schmeißen? Das Buch "Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?" versucht uns Auswege aus diesem Schlamassel zu zeigen. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.




Daten:

Titel: Stresst ihr noch oder liebt ihr schon
Autoren: Alexa Hennig von Lange, Marcus Dauer
ISBN: 978-3-579-08949-2
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Seiten:190
Genre: Ratgeber

Klappentext:

Kinder gelten heute als Anschlag auf die gute Laube als Sargnagel im Lebensplan. Mütter, die bedauern, Mütter geworden zu sein. Väter, die sich im Büro verschanzen, seit zu Hause ein Baby schreit. Eltern, die sich gegenseitig die Schuld für den Schlamassel geben, in dem sie stecken und der sich Familie nennt. Darüber gibt es inzwischen unzählige Bücher und Zeitungsartikel - nur keine Lösung.

Meine Meinung:

Das Buch ist kein Ratgeber im eigentlichen Sinne. Viel mehr erzählen die beiden Autoren Geschichten aus ihrem Alltag als Eltern und lassen uns daran teilhaben, dass bei ihnen immer wieder Probleme auftauchen und vor allem, wie sie diese lösen. Die einzelnen Kapitel sind dabei kurzweilig und amüsant. Bei fast jeder Geschichte muss ich schmunzeln. Ja, das kenne ich aus meinem Alltag: Sei es die überforderte Mutter, die nicht zugeben will, dass sie Hilfe braucht oder das trotzige Kind, das seine Eltern als schlechteste Eltern der Welt bezeichnet, nur weil es nicht mehr Nintendo spielen darf. Die meisten Lösungen, die im Buch angeboten werden, gründen auf innere Einstellungen. Manche finde ich toll umzusetzen, bei anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie funktionieren. So hilft es meiner Meinung nach einer eifersüchtigen Frau nicht, wenn sie sich matramäßig vorsagt, dass die Eifersuchts-Gedanken aus ihrem Kopf verschwinden. Aber die weniger hilfreichen Tipps sind wirklich übersichtlich. Die meisten Lösungsansätze finde ich toll und ich werde definitiv versuchen, einiges davon in meinem Alltag zu integrieren.

Meinen Lieblingssatz zum Buch habe ich auf der Seite des Verlags gefunden:

Eine glückliche Familie ist weder harte Arbeit noch Zauberei, sondern eine Entscheidung.

Und so ist es doch, oft ist es die eigene Einstellung die uns im Weg steht, die Familie als das zu sehen, was sie ist. Eine Bereicherung, ein gemeinsamer Weg, ein Abenteuer.



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