Montag, 8. Mai 2017

Städtereise: Hamburg, du schöne Stadt

Vor einiger Zeit waren wir auf Städtereise in Hamburg. Wir haben viel gesehen und erlebt, das man eben so gemacht haben muss und haben Hamburg wirklich in unser Herz geschlossen. Was uns besonders gefallen hat, zeige ich euch hier.

Wir sind mit dem HKX-Zug von Köln nach Hamburg gefahren und von da aus nochmal ca. 15 Minuten mit der Regionalbahn zu unserem Hotel, das etwas außerhalb lag in einem Industriegebiet. Das war aber kein Problem. Es war ruhig und durch die Nähe zur Bahnstation wirklich in Ordnung. Einziger negativer Aspekt. Das Zimmer war wirklich klein und zum WC gab es nur eine Milchglastür. Eine Probe für die Beziehung, war aber auszuhalten.


König der Löwen:

Natürlich geht man ins Musical "König der Löwen", wenn man als Tourist in Hamburg ist. Wir hatten unsere Tickets in Kombination mit einem Hotelpaket gebucht und wussten deshalb im Vorhinein relativ wenig über Plätze und Ambiente. Wir fanden es schon toll, mit dem Schiff überzusetzen zur Musical-Location. Dann kam die erste Ernüchterung. Laut Saalplan hatten wir Plätze in der allerletzten Reihe und wir befürchteten schon, überhaupt nichts sehen zu können. Aber es war ganz anders. Die Plätze in der letzten Reihe waren Super. Der Saal ist nicht riesig und so saß man trotzdem nah genug an der Bühne, ohne sich den Kopf verrenken zu müssen, wie man das oft in der ersten Reihe tun muss. Das Musical selbst war der Knaller. Das Bühnenbild, die Schauspieler, die Lieder, die man aus seiner Kindheit kennt. Wirklich ganz ganz toll und DAS Highlight unserer Reise.



Reeperbahn und Davidstraße:

Auch diese Orte kennt man im Bezug auf Hamburg. Wir haben eine Reeperbahn-Führung gemacht und es war die beste Stadtführung, die ich in meinem Leben je gemacht habe. Der Stadtführer war so so lustig und die Infos super interessant. Während der Führung durch Reeperbahn, Herbertstraße (natürlich nur für die Männer) und Davidwache (bekannt aus dem Fernsehen) macht man immer wieder Halt und geht in einige Bars, um ein paar Drinks zu nehmen. Die sind im Preis mit drin. Nach der Führung ist man ja schon mal da und verbringt dann gerne noch den Abend auf der Reeperbahn. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und waren noch in der Oliver-Jones-Bar und in einem richtigen Stripclub, um einfach mal zu sehen, wie das ist. Ich muss sagen: Sogar als Frau ist es irgendwie interessant, dort rein zu gehen. Es ist eben nicht so, dass dort dutzende Männer nackte Frauen sabbernd anstarren. Es ist ästhetischer, die Stimmung ist ausgelassener. Nur der Eintritt ist relativ hoch.



Schiffe gucken:

Damit kann man den ganzen Tag verbringen. Am Hafen spazieren, ein Fischbrötchen essen und die kleinen und großen Schiffe anschauen. In der Werft lag auch ein riesigen, also wirkliches riesiges Kreuzfahrtschiff, das grade aufbereitet wurde. Das war wirklich spannend.



U-Boot Museum U-434:



In der Nähe des Hafens liegt auch das U-Boot U-434, das früher ein russisches Krieg-U-Boot war und nun als Museum umgebaut wurde. Die Führung war super interessant. Unglaublich, unter welchen Bedingungen die Besatzung dort gelebt hat. Es gab sogar einen OP-Saal in dem U-Boot. Man darf allerdings keine Platzangst haben. Denn es ist wirklich eng dort drinnen und wenn man einmal in der Mitte ist, kommt man nicht mal eben wieder raus.



Hafenrundfahrt inklusive Speicherstadt:

Meiner Meinung nach ein Muss, wenn man in Hamburg ist. Bei der Hafenrundfahrt sieht man Hamburg nochmal aus einer anderen Perspektive, man sieht das Hafenbecken und die Hafeneinfach. Ich würde auf jeden Fall eine Hafenrundfahrt inklusive Speicherstadt nehmen. Die Speicherstadt ist super schön und total interessant, was für Güter hier früher gelagert wurden und wie wichtig die Schifffahrt für die Hamburger Wirtschaft war und ist.  Mein Tipp: Zieht euch wirklich warm an. Es ist soooo kalt und windig auf dem Wasser (zumindest im Winter).


Des Weiteren haben wir, wie immer, eine Rundfahrt mit den typischen roten Tpuristenbussen gemacht. Das machen wir fast immer, einfach, um einen Überblick zu bekommen, was für Sehenswürdigkeiten es so gibt und rauszufiltern, wo wir später nochmal hin fahren wollen. Wo wir nicht waren, war der Fischmarkt. Der Morgen, den wir dafür eingeplant hatten, war der Morgen nach unserem Reeperbahnbesuch. Da waren wir morgens einfach noch nicht fit.

Also, fahrt nach Hamburg, guckt es euch an. Es lohnt sich!

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